Vorarlberg: Hohe Zustimmung für SPÖ-Chef

Beim Landesparteitag der Vorarlberger SPÖ wurde gestern Michael Ritsch als Parteichef bestätigt. Die Delegierten wählten ihn mit 99,1 Prozent der Stimmen als SPÖ-Landesvorsitzenden wieder.

Damit handelt es sich beim vierten Antritt um sein bestes Ergebnis. Beim ersten erhielt Ritsch 97 Prozent, beim letzten Mal hatten sich bloß 92 Prozent für Ritsch entschieden. Der Parteitag ist gleichzeitig auch der Auftakt zur heißen Wahlkampfphase in Vorarlberg.

Ritsch versuchte die Basis beim Parteitag zu motivieren. Er appellierte innig an die Delegierten, die letzten vier Wochen bis zum Urnengang zu laufen, damit sich die einstelligen Prognosen für die SPÖ nicht bewahrheiten mögen.

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FPÖ zielt auf 30 Prozent

Die FPÖ versuchte ihrerseits mit dem „Schreckgespenst“ einer schwarz-grünen Koalition bei ihren Anhängern für Stimmung zu sorgen. Sie startete in Hohenems, dem Heimatort von Parteichef Dieter Egger, in die intensive Phase des Landtagswahlkampfs.

Die FPÖ starte mit 25 Prozent auf einem „sehr hohen Niveau“, so Egger weiter, die Partei habe aber alle Voraussetzungen „ordentlich in Richtung 30 Prozent zu erhöhen“. Die FPÖ brauche ein kleines Plus, als Signal der Wähler für Regierungsverantwortung.