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Späte Gerechtigkeit für Laura Ingalls

Für Europäer ist „Unsere kleine Farm“ vor allem eine TV-Serie. Für Amerikaner fallen die Kindheitserinnerungen von Laura Ingalls (1867 bis 1957) an das Leben in der Prärie eher schon in die Kategorie Nationalheiligtum. Die Bücher gehören seit den 30er Jahren zur Grundausstattung von US-Kinderzimmern. Nun stellt sich aber heraus: alles erstunken und erlogen. Ingalls’ erstmals in der Urfassung rekonstruierte Autobiografie zeichnet die Prärie als trostlosen Ort, wo Alkoholismus und häusliche Gewalt an der Tagesordnung standen. Nicht einmal der gütige „Pa“ aus Büchern und TV bleibt auf seinem Sockel.

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