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Zur Vermeidung von „Fehlinterpretationen“

Eine offizielle Koranfassung für die Muslime in Österreich schlägt Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) vor. Derzeit kursierten zu viele, auch verhetzende Versionen des Koran, so Kurz am Samstag im Ö1-„Mittagsjournal“. Im neuen Islamgesetz, das die Regierung plant, soll daher auch eine einheitliche deutsche Koranübersetzung verankert werden. Am Zug sei die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), die ja unter „teilweisen Fehlinterpretationen“ des Koran, die Extremismus fördern könnten, leide. Die IGGiÖ reagierte skeptisch auf Kurz’ Vorstoß: Eine allgemeingültige Übersetzung sei kaum zu finden.

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