Preise in Griechenland fallen schneller

Die Deflation in Griechenland hat sich im September überraschend verschärft. Die Verbraucherpreise fielen um 0,8 Prozent zum Vorjahresmonat und damit doppelt so stark wie erwartet, wie das Statistikamt heute in Athen mitteilte.

Das war bereits der 19. Rückgang in Folge, der vor allem auf Lohn- und Pensionskürzungen sowie die schwere Wirtschaftskrise zurückzuführen ist. Im August hatte das Minus lediglich 0,3 Prozent betragen.

Arbeitslosigkeit leicht zurückgegangen

Positivere Nachrichten kommen dagegen vom Arbeitsmarkt: Hier fiel die Arbeitslosenquote im Juli von 26,7 auf 26,4 Prozent. Das ist das niedrigste Niveau seit Dezember 2012. Dennoch ist die Quote mehr als doppelt so hoch wie im Schnitt der Euro-Zone mit 11,5 Prozent.