Synode: Mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen gefordert

In einem Zwischenbericht zur „Halbzeit“ der derzeitigen Bischofssynode im Vatikan setzt die katholische Kirche Zeichen in Richtung mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen.

Diese könnten die christliche Gemeinschaft bereichern, heißt es in dem Bericht, der gestern vom Generalrelator der Synode, dem ungarischen Kardinal Peter Erdö, vorgestellt wurde. Gleichzeitig sei aber klar, dass eine homosexuelle Beziehung niemals einer Ehe zwischen Mann und Frau gleichgestellt werden könne.

Auch in der Streitfrage der wiederverheirateten Geschiedenen signalisiert das Dokument Offenheit: In der zweiten Sitzungswoche der Synode, die noch bis 19. Oktober dauert, soll über „mutige pastorale Entscheidungen“ in Einzelfällen diskutiert werden.

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