Keine Einsparungen bei Heeresspitzensportlern

Beim Bundesheer wird in vielen Bereichen radikal gespart - nur beim Spitzensport nicht. Das geht auch aus dem Reformkonzept von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) hervor. Allein in Salzburg freut das Dutzende Betroffene.

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Scharfe Kritik von FPÖ

Einen Tag vor der Sondersitzung zum Bundesheer im Nationalrat übte unterdessen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache erneut scharfe Kritik an der Regierung. Die Sparpläne würden einen „Todesstoß“ für das Heer und eine „gemeingefährliche Entwicklung“ bedeuten, sagte der Parteichef auf einer Pressekonferenz. Durch das „Aushungern“ des Bundesheeres würden SPÖ und ÖVP „Verfassungsbruch“ begehen.

Die Hauptverantwortung trage Strache zufolge Verteidigungsminister Klug, aber auch die ÖVP sei mitverantwortlich. FPÖ-Wehrsprecher Mario Kunasek meinte, Klug sei gescheitert und daher rücktrittsreif. Seine Fraktion überlege, einen Misstrauensantrag gegen den Minister einzubringen.