DR Kongo wies Chef von UNO-Menschenrechtsbüro aus

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Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) hat den Leiter des UNO-Menschenrechtsbüros in ihrem Land ausgewiesen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon protestierte scharf gegen die Entscheidung, die vor allem der DR Kongo selbst schade. Das Büro war 2008 vom UNO-Sicherheitsrat eingesetzt worden und vereinigte zwei 1996 und 2000 gebildete Vorgängerbüros.

Die Mitarbeiter sollen Menschenrechtsverletzungen in dem afrikanischen Land verhindern oder beenden und auch begangene Taten dokumentieren. Ein UNO-Sprecher sagte in New York: „Eine Begründung, warum Mr. Scott Campbell des Landes verwiesen wurde, hat die Regierung nicht mitgeteilt. Wir gehen aber davon aus, dass es mit seinem Einsatz für Menschenrechte zu tun hat.“

„Das kongolesische Volk hat unermesslich gelitten, und das Büro hat geholfen, Menschenrechtsverletzungen aufzuklären und die Rechtlosigkeit zu beenden“, sagte Ban. Er sei tief besorgt über andere UNO-Mitarbeiter, die bedroht worden seien.