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Jahrelanger Vorlauf offenbar zu kurz

Mit 1. November soll ein Anachronismus aus k. u. k. Zeiten der Vergangenheit angehören: Die Geburten-, Ehe- und Sterbebücher auf den Standesämtern sollen dem digitalen Personenstandsregister weichen. Mit der überfälligen Reform hat das Innenministerium allerdings seine Probleme. Während etwa Deutschland schon seit 2009 sang-, klang- und reibungslos von Personenstandsbüchern auf moderne Datenverwaltung umstellt, wurde die Reform in Österreich seit Jahren verschleppt. Auch jetzt hat der Nationalrat im letzten Moment eine Ausnahmeregelung geschaffen, weil offenbar vermutet wird, dass die Umstellung nicht klappt.

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