Metaller bekommen um 2,1 Prozent mehr Lohn

Die vierte Verhandlungsrunde hat den Durchbruch gebracht: Alle rund 120.000 Beschäftigen der Maschinen- und Metallwarenindustrie bekommen ab November um 2,1 Prozent mehr Lohn. Darauf haben sich die Sozialpartner knapp eine Stunde nach Mitternacht in einer elfstündigen Marathonsitzung geeinigt. Die Abschlüsse in der Metallbranche gelten als Richtschnur für andere Branchen.

Der Brutto-Mindestlohn im Kollektivvertrag (KV) steigt von 1.688 Euro - um ebenfalls 2,1 Prozent - auf 1.724 Euro. Auch die Lehrlinge bekommen 2,1 Prozent mehr. Die Zulagen werden um 1,7 Prozent angehoben. Damit orientiert sich das Plus bei den Gehältern und Löhnen wie in der Vergangenheit an der österreichischen Inflation von derzeit 1,7 Prozent.

Die Arbeitgeber hatten in den vergangenen drei Verhandlungsrunden gefordert, sich beim Abschluss an der Inflationsrate der EU von nur 0,5 Prozent zu orientieren. Das wäre ein Novum in der österreichischen Sozialpartnerschaft gewesen und wurde auch von Wirtschaftsexperten kritisch beäugt.