Konsens unmöglich

„Geschlechtersensible“ Schreibweisen bleiben bis auf weiteres reine Privatsache. Wie das Normungsinstitut Austrian Standards am Donnerstag verlauten ließ, wird es keine ÖNORM dazu geben. Die Voraussetzung für Normen aller Art sei Konsens - und der sei bei dem Thema zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich, begründete das Institut die Entscheidung. Der Fortführung von sprachlichem Wildwuchs und Ideologiedebatten steht damit nichts im Weg. Zumindest soll es aber bald neue Empfehlungen zu modernem Schriftverkehr an sich geben. Dafür muss man aber noch ein Komitee finden: Das bisherige hat sich am Binnen-I verbraucht.

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