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Vorne Luxus - hinten die „poor door“

Großzügige Entrees, noble Aufzüge und Treppenhäuser: Wenn in den Toplagen Manhattans gebaut wird, dann ist Luxus Standard. Steuervergünstigungen und andere Privilegien bekommen die Bauträger nur dann, wenn sie neben den edlen Appartements für die betuchte Kundschaft auch einen gewissen Prozentsatz an erschwinglichen Mietwohnungen einplanen. Damit sich die Superreichen nicht mit der armen Nachbarschaft abgeben müssen, hat sich eine Art duales System etabliert: Vorne Luxus, hinten - hermetisch getrennt - die „poor door“. Diese strikte Trennung vertiefe jedoch die Kluft zwischen Arm und Reich, beanstanden Kritiker - und Bürgermeister Bill de Blasio will die getrennten Eingänge nun sogar verbieten lassen.

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