Rund 30 Tote bei Protesten in Burkina Faso

Bei den schweren Protesten in Burkina Faso gegen Staatschef Blaise Compaore sind nach Angaben der Opposition gestern rund
30 Menschen getötet worden. Außerdem erlitten mehr als hundert Menschen Verletzungen, wie Oppositionsführer Benewende Sankara der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Ähnliche Zahlen waren zuvor bereits aus der Opposition verlautet. Es blieb aber zunächst unklar, ob sie sich nur auf die Hauptstadt Ouagadougou oder auf das gesamte Land bezogen.

Der Präsident von Burkina Faso, Blaise Compaore, hat sich den Rücktrittsforderungen und massiven Protesten widersetzt. Er werde an der Macht bleiben und an der Spitze einer Übergangsregierung stehen, bis Wahlen stattgefunden hätten, sagte Compaore in der Nacht im Fernsehen.