SPÖ, ÖVP: Spardruck keine Gefahr für Steuerreform

Österreichs Wirtschaft wächst kaum. Beim Budget muss auf EU-Druck noch mehr gespart werden, zugleich drängt der ÖGB auf die Steuerreform. Die Budgetsprecher der Regierungsparteien bleiben gelassen. Die Steuerreform sei trotz schwächelnder Wirtschaft und mahnender Worte aus Brüssel nicht gefährdet.

Mehr dazu in oe1.ORF.at

Team Stronach präsentiert Vorschlag für Steuerreform

Das Team Stronach (TS) hat heute sein eigenes Konzept für eine Steuerreform präsentiert. Die Oppositionspartei plädiert vor allem für schrittweise Entlastungen bei der Lohn- und Einkommenssteuer sowie bei der Körperschaftssteuer. Finanziert würde die Reform über volkswirtschaftliche Effekte sowie über eine Verwaltungsreform, sagte Klubobfrau Kathrin Nachbaur bei einer Pressekonferenz.

Die Österreicher litten unter einer „erdrückenden Abgabenlast“, die Arbeitnehmer würden „geschröpft“, begründete Nachbaur den Vorstoß des Teams Stronach in Sachen Steuerreform. Die Modellrechnung der Parteiakademie sei durch das Wirtschaftsforschungsinstitut Eco Austria per Auftrag „wissenschaftlich untermauert“ worden, der Parlamentsklub wollen nun „schauen, was wir aus dem Steuermodell herausnehmen“.

Lohn-, Einkommens- und Körperschaftssteuern senken

Gerade Lohn-, Einkommens- und Körperschaftssteuern seien besonders wachstumshemmend, findet das Team Stronach. Über fünf Jahre, bis 2019, sollen diese Sätze schrittweise um jeweils drei Prozentpunkte pro Jahr gesenkt werden, präzisierte Team-Stronach-Mandatar Georg Vetter. Das mache unter dem Strich eine Entlastung von 15 Prozentpunkte auf jeder Stufe aus. Der Eingangssteuersatz betrage dann 21,5 Prozent, der Spitzensteuersatz 35 Prozent.