67 Menschen bei IS-Exekutionen im Irak getötet

Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben in der westirakischen Provinz Anbar nach Angaben eines Stammesführers 67 Menschen getötet. 

Bei der Massenhinrichtung der sunnitischen Stammesangehörigen seien in der Nacht auf heute auch Frauen und Kinder umgebracht worden, berichtete die irakische Nachrichtenseite Al-Sumaria News weiter.

Insgesamt habe die IS-Miliz 200 Mitglieder des mit der irakischen Regierung verbündeten Stammes entführt. Die übrigen Mitglieder würden nördlich der Stadt Ramadi als Geiseln festgehalten. Die westlich der Hauptstadt Bagdad gelegene Provinz Anbar gehört seit dem Beginn des Eroberungszuges der Dschihadisten im Juni zu den am härtesten umkämpften Gebieten des Irak.