Steuer-„Magie“: Luxemburg gerät in schiefes Licht

Vorerst zweifelt niemand an der Legalität, für ein schiefes Licht auf Luxemburg reichen kolportierte Steuergeschenke an Hunderte Konzerne aber allemal. Recherchen des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ), die gestern veröffentlicht wurden, förderten zutage, dass die Firmen mitunter weniger als ein Prozent Steuern zu zahlen hatten. Alles legal, betont das Großherzogtum. Die EU will trotzdem untersuchen, ob das „System Luxemburg“ sauber war. Funktioniert hat es laut den ICIJ-Recherchen wie eine Art „magische“ Schleuse: auf der einen Seite viel Gewinn hinein, auf der anderen kaum Steuern heraus.

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