Erneut Bericht über Verwundung des IS-„Kalifen“ Bagdadi

In einem irakischen Medienbericht war gestern erneut die Rede von einer möglichen Verletzung des Anführers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Nach Angaben des staatlichen Senders Irakija soll der selbst ernannte „Kalif“ Abu Bakr al-Bagdadi in der Folge eines Luftangriffes einer irakischen Spezialeinheit verwundet worden sein. Der Sender berief sich in seinem Bericht auf das Innenministerium in Bagdad, machte jedoch keine Angaben dazu, wann und wo der Luftschlag durchgeführt worden sein soll.

Keine Bestätigung aus den USA

Dagegen berichtete der irakische Verteidigungsminister Chalid al-Ubaidi, Bagdadi sei durch einen von den USA durchgeführten Luftangriff am Freitag verletzt worden. Zuletzt war von Medien über einen US-Luftschlag auf Bagdadi nahe dem an der irakisch-syrischen Grenze liegenden al-Kaim berichtet worden.

Über den Tod oder eine Verletzung Bagdadis war mehrfach fälschlich berichtet worden. Das US-Zentralkommando in Tampa in Florida teilte mit, es lägen keine Informationen vor, die Berichte bestätigten, nach denen Bagdadi verletzt worden sei.