Zahl der Ebola-Toten steigt auf über 5.000

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Die Zahl der Todesfälle durch die Ebola-Seuche in Westafrika ist auf über 5.000 gestiegen. In den drei am stärksten betroffenen Staaten Guinea, Liberia und Sierra Leone liege sie inzwischen bei 5.147, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern mitteilte. Insgesamt seien laut WHO 14.068 Infektionen bekannt.

Zwar gebe es Hinweise, dass sich die Lage in Guinea und Liberia beruhige, erklärte die UNO-Organisation, „aber in Sierra Leone steigt sie weiter steil an“. Dort seien in der Woche bis zum 9. November 421 Neuinfektionen verzeichnet worden. Zudem wurde zuletzt ein zweiter Todesfall in Mali bekannt. Das Land hat eine 800 Kilometer lange Grenze zu Guinea.