US-Außenministerium offenbar Ziel von Hackerangriff

Das US-Außenministerium ist Medienberichten zufolge möglicherweise Ziel eines Hackerangriffs geworden. Es gebe Hinweise, dass ein Hacker das E-Mail-System der Behörde geknackt habe, hieß es gestern am späten Abend(Ortszeit).

Dabei handle es sich um das System, das für den nicht vertraulichen E-Mail-Verkehr verwendet werde. Ein ranghoher Beamter zeigte sich gegenüber der Zeitung „Washington Post“ zwar „beunruhigt“. Er betonte aber, dass keines der Systeme mit vertraulichen Informationen angegriffen worden sei.

Das Außenministerium hatte am Wochenende das gesamte nicht vertrauliche Computernetz herunterfahren müssen. In einer Mitteilung vom Freitag hieß es zur Begründung zunächst, es handle sich um eine geplante Wartungsmaßnahme. Betroffen waren demnach das E-Mail-System und öffentlich zugängliche Websites. In den späteren Medienberichten war dann die Rede von einem Hackerangriff.

US-Einrichtungen sind immer wieder Ziel von Cyberattacken. Erst im Oktober meldete das Weiße Haus einen Hackerangriff.