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Frontalangriff auf „pathetische“ Populisten

Im Tonfall höflich, in den Argumenten jedoch mit merkbarem Zorn, hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Montagabend einen Misstrauensantrag rechtspopulistischer EU-Parlamentarier pariert. Er wies einmal mehr die Vorwürfe zurück, dass er als luxemburgischer Regierungschef für sein Land unrechtmäßig Steuerschlupflöcher ausgenützt habe. Wolle man europaweit einheitliche Steuern, dann solle man, statt „pathetische Appelle“ im EU-Parlament zu äußern, auch im eigenen Land den Mumm haben, auf dessen Kosten dafür einzutreten. Statt sich mit „Beleidigungen“ herumschlagen zu müssen, will Juncker endlich „seinen Job machen“.

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