OECD fordert von Österreich mehr Geld für Entwicklungshilfe

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat Österreich zu mehr finanziellem Einsatz für Entwicklungsländer aufgefordert. Die Ausgaben der Republik für Entwicklungsarbeit lägen weit unter dem Durchschnitt westlicher Staaten und erfüllten nicht die selbst gesetzten Ziele, sagte Erik Solheim, Vorsitzender des OECD-Entwicklungsausschusses heute.

Der Beitrag Österreichs zur Entwicklung ärmerer Staaten liegt nach den neuesten verfügbaren Zahlen aus 2013 bei 0,28 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Industriestaaten haben sich im Zuge der Entwicklungsziele der UNO aber dazu verpflichtet, bis 2015 mindestens 0,7 Prozent auszugeben. Es gebe Länder, die mit „größeren wirtschaftlichen Sorgen“ als Österreich das Ziel erreichten, so Solheim in einer Mitteilung der OECD.