„Wie nach dem Bürgerkrieg“

Von Entwarnung kann in den von der Ebola-Epidemie betroffenen Ländern Westafrikas keine Rede sein. Die Zahl der Neuinfektionen ist wieder gestiegen, und auch die Folgen der Epidemie zeigen sich immer dramatischer: Die Wirtschaft ist am Boden, das Gesundheitswesen hat Hunderte Mitarbeiter verloren, und alleine in Sierra Leone hinterließ die Epidemie bereits Tausende Waisenkinder. Die Lage im Land erinnere an die Jahre nach dem Bürgerkrieg, sagt der Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen in Sierra Leone, Marcus Bachmann, im Interview mit ORF.at. Und er erzählt von der Arbeit in der Hochrisikozone des Ebola-Behandlungszentrums, wo die Gefahr einer Ansteckung ständiger Begleiter ist.

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