Europäischer Raumgleiter sicher gelandet

Das europäische Raumfahrzeug „Intermediate eXperimental Vehicle“ (IXV) ist nach seinem ersten Testflug wieder unversehrt auf die Erde zurückgekehrt. Eine Trägerrakete war gestern Nachmittag mit dem Raumgleiter gestartet. Nach 20 Minuten löste er sich erfolgreich, knapp zwei Stunden später landete das „IXV“ wie geplant im Pazifischen Ozean westlich der Galapagos-Inseln.

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Das Unternehmen SpaceX scheiterte unterdessen zum zweiten Mal mit dem Versuch einer Raketenlandung auf einer Plattform im Meer. Die Falcon-Trägerrakete brachte in der Nacht zunächst erfolgreich den Erdbeobachtungssatelliten „DSCOVR“ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA und SpaceX mitteilten. Die geplante Landung einer Raketenstufe misslang aber.

Musk gibt nicht auf

Der Start des Satelliten war zuvor bereits zweimal wegen schlechten Wetters verschoben worden. Die Landung gelang jedoch nicht, weil die schwimmende Plattform wegen eines schweren Sturms nicht im Meer hatte bleiben können.

Für die Zukunft stimme ihn der Test trotzdem optimistisch, schrieb SpaceX-Gründer Elon Musk auf Twitter. „Die Rakete ist weich und schön vertikal innerhalb von zehn Metern vom Ziel im Ozean gelandet. Wäre das Wetter nicht stürmisch gewesen, wäre sie wahrscheinlich gut auf dem Plattformschiff gelandet.“

Für den nächsten Test soll die Plattform verstärkt werden. Bereits im Jänner war ein erster solcher Test misslungen. Die Rakete landete damals zu hart und zerbrach. Langfristiges Ziel von SpaceX ist es, die ganze Rakete landen zu lassen und dann wiederzuverwenden. Das wurde bisher noch nie gemacht, würde die Kosten eines Starts aber dramatisch senken.