Hunderte Flüchtlinge starben vor Lampedusa

Mit mehreren Schlauchbooten sind Anfang der Woche Hunderte Flüchtlinge von Libyen aus über das Mittelmeer Richtung Sizilien aufgebrochen. Für viele von ihnen dürfte die Überfahrt bei schlechtem Wetter mit dem Tod geendet haben. Wie das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) unter Berufung auf Überlebende mitteilte, kamen möglicherweise mehr als 330 Menschen ums Leben. Nur neun Überlebende konnten gestern aus dem Mittelmeer gerettet werden. Auch ein am Montag von der italienischen Küstenwache aufgegriffenes Boot dürfte zu dem Tross aus Flüchtlingsbooten gehören. An Bord waren über 100 Flüchtlinge - 29 von ihnen starben an Unterkühlung.

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