Ölpreise fallen: US-Lagerbestände schwellen weiter an

Die Ölpreise sind gestern gefallen. Im Vordergrund steht auf den Märkten weiter das weltweite Überangebot an Rohöl. So legten in den USA die Lagerbestände erneut zu.

Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im März 54,99 Dollar. Das waren 1,40 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 66 Cent auf 49,35 Dollar.

Laut Angaben des US-Energieministeriums stiegen die Rohölvorräte der USA zuletzt um 4,9 Millionen auf 417,9 Millionen Barrel und damit stärker als von Analysten erwartet. Vor zwei Wochen waren die Lagerbestände infolge des Schieferölbooms in den USA erstmals über die Marke von 400 Millionen Barrel gestiegen.

Der Preis für WTI fiel nach Bekanntgabe der Daten deutlich bis auf knapp über 48 Dollar, erholte sich anschließend aber wieder.