Panne bei Maturaabgabe: Heinisch-Hosek beruhigt

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) zeigt nach technischen Pannen bei der Zentralmatura laut eigener Aussage „vollstes Verständnis für die Verunsicherung der Schülerinnen und Schüler“. Gleichzeitig betonte sie via Aussendung gestern Abend, dass die Benotung trotz der Serverprobleme beim Hochladen der vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA) sichergestellt sei.

„Arbeiten an Fehlerbehebung“

„Für jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler tut es mir wirklich leid, dass sie in einer solche Stresssituation auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen haben“, so die Ministerin, die „selbst auch sehr verärgert“ sei. Nun arbeite man „intensiv an der Fehlerbehebung“, so Heinisch-Hosek.

Es bestehe aber in jedem Fall die Möglichkeit, die Arbeit zweifach ausgedruckt inklusive elektronischer Version (E-Mail, USB-Stick etc.) an der Schule abzugeben. „Alle Arbeiten, die in der Schule so eingelangt sind, werden ganz normal benotet werden“, so die Ministerin.

Schülervertreter verärgert

Der Server zum Hochladen der VWA ist laut Bildungsministerin nach wie vor online, und Arbeiten könnten hochgeladen werden. Viele Maturanten hatten gestern offenbar wegen einer Serverüberlastung ihre VWA nicht wie verlangt hochladen können. Morgen ist in Wien und Niederösterreich Abgabeschluss. Schülervertreter zeigten sich verärgert: Die Maturanten und Maturantinnen würden durch die Panne erneut verunsichert.

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