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Keine gemeinsame Erklärung

Bei dem Sondergipfel der Euro-Zone zum weiteren Hilfsprogramm für Griechenland haben sich die Fronten weiter verhärtet. Entgegen den diplomatischen Gepflogenheiten kam es nicht zu einer gemeinsamen Erklärung, wie der Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, in der Nacht auf Donnerstag sagte. „Wir brauchen mehr Zeit“, so Dijsselbloem. Dem Vernehmen nach soll der neue griechische Finanzminister Gianis Varoufakis zuerst zugestimmt, nach der Abreise des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble aber seine Zustimmung nach den sechsstündigen Verhandlungen zurückgezogen haben. Für Befremden soll auch gesorgt haben, dass Varoufakis keine schriftlichen Unterlagen, sondern einen mündlichen Vortrag präsentierte.

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