Tempel zur Anbetung von Indiens Premier Modi gebaut

Anhänger des indischen Premierministers Narendra Modi haben einen Tempel mit einem Götzenbild ihres Idols gebaut. Er sei „entsetzt“, schrieb Modi heute via Twitter über das Gebäude in seiner Heimatregion Gujarat. „Unsere Kultur lehrt uns nicht, solche Tempel zu errichten. Mich macht das persönlich sehr traurig.“

Der Bau des Modi-Tempels - inklusive eines goldenen Baldachins - habe zwei Jahre gedauert, sagte der Tempelfinancier Ramesh Undhad der „Times of India“. Die Herstellung der Statue des Idols dauerte laut den Angaben sogar noch länger.

„Wir haben drei, vier Jahre lang verschiedene Künstler ausprobiert, aber keiner konnte eine genaue Kopie von Modi anfertigen. Schließlich baten wir einen Künstler aus Odisha, der die jetzige Statue schuf.“

Es ist nicht das erste Mal, dass in Indien ein Tempel für einen Politiker gebaut wurde. Der Chefin der Kongresspartei, Sonia Gandhi, ist ein Tempel in Andhra Pradesh geweiht - inklusive Statue, die einen Setzling in der einen und eine Früchteschale in der anderen Hand hält. Besonders in Südindien werden auch Tempel für Schauspielerinnen errichtet.