Pension: ÖVP-Frauen für mehr Anrechnung von Kinderzeiten

Die ÖVP-Frauen können sich eine frühere Anhebung des Pensionsantrittsalters von Frauen vorstellen - das allerdings unter der Bedingung, dass pro Kind vier Jahre bei den Pensionszeiten angerechnet werden.

„Frauen haben aufgrund der Kindererziehungszeiten Verluste bei der Anrechnung von Pensionszeiten, Verluste bei den Beitragszahlungen und am Ende des Tages haben sie einfach weniger Pension“, so Bundesleiterin Dorothea Schittenhelm. „Es kann nicht sein, dass sich die Verantwortung für Kinder zum Nachteil für Frauen in der Pension auswirkt.“

Die ÖVP-Frauen pochen daher darauf, dass für jedes Kind, unabhängig vom Altersabstand, vier Jahre angerechnet werden. Derzeit sind es nur für das erste Kind vier Jahre. Kommt das zweite beispielsweise schon zwei Jahre später, wird gedeckelt. Für die Anrechnung von abermals vier Jahren braucht es zur Zeit einen Abstand von vier Jahren.

Nach derzeitiger Rechtslage soll ab 2024 die reguläre Alterspensionsgrenze jährlich um sechs Monate erhöht werden, um das Antrittsalter der Frauen (derzeit 60) bis 2033 an jenes der Männer (65) anzugleichen.