Pröll zeigte sich optimistisch

Ein zentrales Kapitel im Hypo-U-Ausschuss wird die Hauruck-Aktion rund um die Verstaatlichung der maroden Bank im Dezember 2009 sein: Nach Jahren der Ungereimtheiten, finanziellen Schwierigkeiten und einem millionenschwerem „Christkind“ entschied sich die Republik in mehrtägigen Verhandlungen, das Institut komplett zu übernehmen, bevor es zusperren muss. Zur Freude der Alteigentümer, die der unliebsamen Bank überdrüssig waren. Hatte der damalige Finanzminister und Verhandlungsführer Josef Pröll (ÖVP) noch wenige Tage zuvor gesagt, die Republik wolle die Bank nicht haben, feierte er die in letzter Minute erfolgte Einigung am 14. Dezember 2009 dann als „gute Basis“ für die Zukunft der Bank. Eine Sichtweise, die mit jetzigem Wissensstand wohl nicht mehr ganz hält.

Lesen Sie mehr …