Heinisch-Hosek denkt nicht an Rücktritt

Probleme bei der Durchführung der Zentralmatura, Rücktrittsaufforderung der Grünen und Angriffe des Koalitionspartners - Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) denkt nicht daran, ihre Funktion zurückzulegen.

„Ich will dieses Projekt (die Zentralmatura, Anm.) heuer zu Jahresmitte als geglückt begrüßen können und daher sehe ich überhaupt keinen Grund“, sagte sie im Gespräch mit der APA.

„Ich möchte dabei sein, wenn die zentrale Reifeprüfung heuer über die Bühne geht. Ich finde dieses Projekt großartig“, stellte die Ressortchefin fest. Dass die Schüler die standardisierte Prüfung in drei Teilen - Vorwissenschaftliche Arbeit, zentrale schriftliche Prüfung, mündliche Prüfung - absolvieren und sich präsentieren können, sei für diese eine „wirkliche“ Erleichterung.

Die Matura sei aber nur ein Projekt, im Bildungsbereich harrten noch etliche der Verwirklichung, so Heinisch-Hosek: „Es sind viele Neuerungen passiert. Durch die Unterdotierung des Budgets ist es herausfordernd und nicht immer leicht. Aber uns ist Bildung etwas wert, daher wird auch über das Geld positiv zu reden sein, da bin ich überzeugt.“