Leichtes Erdbeben erschüttert Spanien

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat gestern den Südosten und das Zentrum Spaniens erschüttert. Nennenswerte Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Wie das Nationale Geografie-Institut (IGN) mitteilte, hatte das Beben sein Epizentrum bei der Ortschaft Ossa de Montiel in der Provinz Albacete in Südostspanien. Die Erdstöße ereigneten sich in etwa zehn Kilometern Tiefe.

„Das Beben war für spanische Verhältnisse ungewöhnlich stark“, sagte ein Sprecher des Instituts. Die Erdstöße waren bis in Städte wie Madrid, Valencia oder Murcia zu spüren. Die Polizei rief die Bewohner des betroffenen Gebiets auf, die Ruhe zu bewahren.

Im Südosten Spaniens hatte sich im Mai 2011 ein Erdbeben der Stärke 5,1 ereignet, bei dem neun Menschen getötet wurden und große Schäden an Gebäuden in der Stadt Lorca entstanden. Die Folgen des damaligen Bebens wurden darauf zurückgeführt, dass die Erdstöße sich in einer geringen Tiefe ereignet hatten.