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Obduktion soll Umstände klären

Der Tod des wegen Doppelmordes angeklagten ehemaligen kasachischen Botschafters Rachat Alijew wirft viele Fragen auf. Er soll sich in der Nacht auf Dienstag in einer Zelle in der Justizanstalt Wien-Josefstadt erhängt haben. Seine Anwälte sprechen von Mord. Der Zeitpunkt des Todes kurz vor der Verhandlung der Causa vor Gericht sei „höchst auffällig“. Der Prozess gegen Alijew hätte Anfang April beginnen sollen. Zusätzliche Brisanz birgt die Tatsache, dass Alijew am Dienstag gegen zwei ehemalige Zellengenossen, die den Kasachen erpresst und bedroht haben sollen, aussagen sollte. Die Obduktion des Leichnams soll nun Klarheit über die Todesumstände bringen.

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