Abercrombie-Kopftuchverbot vor oberstem US-Gericht

Der Oberste Gerichtshof der USA prüft heute Diskriminierungsvorwürfe gegen die Modekette Abercrombie & Fitch, die einer Muslimin wegen ihres Kopftuches einen Job als Verkäuferin verweigerte.

Abercrombie argumentiert, dass jede Form der Kopfbedeckung gegen die Kleiderordnung für seine Mitarbeiter verstoße. Die Klägerin habe das gewusst und habe in der Bewerbung deutlich machen müssen, dass sie die Vorgaben aus religiösen Gründen nicht einhalten könne.

Die Entscheidung des Supreme Court über den Vorfall aus dem Jahr 2008 könnte weitreichende Folgen für die Art und Weise haben, wie Firmen in den USA Mitarbeiter einstellen. Die obersten Richter hatten in früheren Urteilen meist die Religionsfreiheit hochgehalten.