Jugendlicher bei Protesten in Venezuela getötet

Ein 14-jähriger Schüler ist in Venezuela bei einer Demonstration getötet worden. Das bestätigte Innenministerin Carmen Melendez gestern in Caracas. Der Bub starb nach ersten Informationen durch einen Kopfschuss. Er soll an einer Protestveranstaltung an einer Universität in San Cristobal im westlich gelegenen Bundesstaat Tachira teilgenommen haben.

Immer wieder Proteste gegen Regierung

Dort war es im vorigen Jahr zu massiven Proteste gegen die linke Regierung von Staatschef Nicolas Maduro gekommen. Auch vor zwei Wochen hatte es in der Stadt erneut Studentenproteste gegeben.

Die Hintergründe der jüngsten Tat sind noch unklar. Laut Melendez gab es eine Festnahme. Bei den wochenlangen Protesten im Frühjahr 2014 waren in Venezuela über 40 Menschen ums Leben gekommen, darunter Anhänger und Gegner der Regierung.