Erste Überwachungspläne für „Internet der Dinge“

Die Entscheidung der US-Regulationsbehörde FCC von Donnerstag, die Internetprovider zur Gleichbehandlung aller Daten zu verpflichten, könnte den Beginn einer neuen Kontinentaldrift markieren.

Europa bewegt sich hier mit dem geplanten, eigenen Datenkanal für das „Internet der Dinge“ in allen Netzen nämlich in die entgegengesetzte Richtung. Die betreffenden europäischen Standards sind an den Übertragungsprotokollen der Telekoms ausgerichtet, denen das kommende Geschäft etwa mit vernetzten Autos zukommen soll.

In den USA sind es hingegen die Internetkonzerne - allen voran Google -, die in das rasch wachsenden Marktsegment der Maschinenkommunikation (M2M) drängen.

Im European Telecom Standards Institute (ETSI) sind bereits Standards in Entwicklung, die das Transportregelwerk für diesen künftigen M2M-Datenkanal festlegen, der Messdaten aus Autos, Produktionsanlagen udn dem Gesundheitssektor transportieren wird.

Neben den technischen Protokollen der Telekoms werden allerdings auch dieselben juristischen Voraussetzungen für diese Daten gelten. Die aber sehen vor, dass in Telekomnetzen Schnittstellen zur Überwachung des Datenverkehrs für die Strafverfolger bereitgestellt werden müssen. Beim Technischen Komitee „Gesetzliche Überwachung“ im ETSI sind die Vorgaben für einen entsprechenden Überwachungsstandard denn auch bereits in Arbeit.

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