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Letzte Hoffnung und Mahnmal

Für Tausende Menschen hat vergangenes Jahr die Flucht vor Krieg, Verfolgung und Armut auf dem Mittelmeer ein tödliches Ende gefunden. Sie ertranken, erfroren, verdursteten. Wie kein anderer Ort steht Lampedusa als Symbol für die Tragödie vor Europas Grenzen. Zehntausende Flüchtlinge landeten bisher auf der kleinen italienischen Insel. Zugleich starben Hunderte vor ihrer Küste. Für die einen ist sie letzte Hoffnung, für die anderen ein Mahnmal für Europas Scheitern. Daneben ist sie vor allem eines - „schwer zu beschreiben“, wie Tareke Brhane sagt. Der gebürtige Eritreer floh vor fast zehn Jahren selbst über das Mittelmeer. Jetzt hilft er Ankömmlingen in Lampedusa bei ihren ersten Schritten auf europäischem Boden und leiht ihnen seine Stimme.

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