Österreicher in Libyen entführt

Seit Montag ist offiziell, dass sich ein Österreicher in Libyen in den Händen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befindet. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) sagte am Dienstag nach dem Ministerrat, dass „zur Stunde“ keine Lösegeldforderung anstehe. Es gebe weder direkten noch indirekten Kontakt zu dem entführten Oberösterreicher. Der Terrorexperte Peter Neumann zeigte sich am Montagabend in der ZiB2 überzeugt, dass der IS am ehesten versuchen werde, Geld zu erpressen, da die österreichische Geisel „keinen so großen Propagandawert“ habe. Im Außenministerium tagt derzeit ein Krisenstab, von österreichischer Seite werde alles unternommen, um Hilfestellung zu leisten, so Faymann.

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