Zeitung: Wiener Arzt soll Putin behandeln

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Der russische Präsident Wladimir Putin, der seit dem 5. März aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwunden ist, soll laut Informationen des „Kurier“ (Onlineausgabe) an Rückenproblemen leiden und von einem Wiener Orthopäden behandelt werden. Der Arzt sei wegen der Therapie nach Moskau gereist, berichtet die Zeitung ohne Nennung von Quellen.

Die Abwesenheit Putins und Terminabsagen hatten zu Spekulationen über dessen Verbleib geführt. Die Gründe, die ins Spiel gebracht wurden, reichen von Gesundheitsproblemen über Machtkämpfe bis hin zu einer Vaterschaft.

Kein Kommentar zu Gerüchten über Erkrankung

Kreml-Sprecher Dimitri Peskow wollte heute keine Stellung zu den Gerüchten nehmen. „Kein Kommentar, das Thema ist beendet“, sagte er der Agentur Interfax zufolge zu Gerüchten um die Gesundheit des 62-jährigen Staatschefs. Schon davor hatte Peskow erklärt, Putin sei „absolut“ gesund.

Schon früher hatte es Medienberichte gegeben, wonach Putin Rückenprobleme habe. So sagte der Präsident im November 2012 Termine ab. Die Zeitung „Wedomosti“ schrieb damals von einer „älteren Verletzung“ der Wirbelsäule. Der Kreml sprach damals von einer Muskelzerrung beim Sport. Für morgen ist ein Treffen Putins mit seinem kirgisischen Amtskollegen Almasbek Atambajew in St. Petersburg angekündigt.