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Forschungszentrum für Roche

Der Schweizer Pharmakonzern Roche will in den kommenden zehn Jahren insgesamt drei Mrd. Franken (2,5 Mrd. Euro) in den Standort Basel investieren. Es soll ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für 1.900 Mitarbeiter gebaut werden, ferner ein 205 Meter hoher Turm für 1.700 Arbeitsplätze, wie vor kurzem aus einer Aussendung hervorging.

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Außerdem sollen Infrastruktur erneuert und das historische Verwaltungsgebäude renoviert werden. Ziel ist es, dass ein großer Teil der 3.000 Mitarbeiter, die auch nach der Eröffnung des Roche-Turms noch in über ganz Basel verteilten Gebäuden arbeiten, in moderne Labors und Büros auf dem Firmenareal um die Grenzacherstraße ziehen können.

Dazu hat Roche zusammen mit dem Architekturbüro Herzog & de Meuron einen Plan zur Entwicklung des Areals ausgearbeitet. Das neue Forschungszentrum bestehe aus vier integrierten Büro- und Laborgebäuden mit unterschiedlichen Höhen (132 Meter, 72 Meter, 28 Meter, 16 Meter) und werde auf dem Gelände des heutigen Bau 74 entstehen, berichtete die Schweizer Finanznachrichtenagentur AWP.

Milliardeninvestition

Die Gebäude werden voraussichtlich zwischen 2021 und 2022 bezogen werden. Zusätzlich entstehe ein Gebäude für Forschungsaktivitäten, das schon Ende 2018 fertiggestellt sein soll. Das Investitionsvolumen für diese Projekte soll 1,7 Mrd. Franken (1,6 Mrd. Euro) betragen.

Die Pläne umfassen laut Medienmitteilung auch ein weiteres, rund 50-stöckiges Hochhaus. Dieses soll 205 Meter hoch werden und dürfte beim voraussichtlichen Bezug im Jahr 2021 das höchste Gebäude der Schweiz sein - außer, der 380-Meter-Hotelbau in Vals entsteht tatsächlich. Das entsprechende Investitionsvolumen beziffert Roche laut AWP auf 550 Mio. Franken.

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