Osterfeiern in Jerusalem begonnen

Bei sonnigem Wetter haben in Jerusalem die Osterfeierlichkeiten begonnen. Zur Feier der Osternacht in der Grabeskirche versammelten sich heute Früh Hunderte katholische Christen.

Die katholische Osternacht wird in der Grabeskirche bereits am Samstagfrüh gefeiert, gemäß dem Regelwerk „Status quo“ aus dem 19. Jahrhundert, das den Gebetsplan der an der Kirche beteiligten sechs Konfessionen festlegt. Die Zeremonie in Jerusalem dürfte deshalb alljährlich der erste Ostergottesdienst weltweit sein.

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Papst ging traditionellen Kreuzweg am Kolosseum

Papst Franziskus betete am Karfreitag gemeinsam mit Zehntausenden Gläubigen im Kolosseum in Rom für die Abschaffung der Todesstrafe, gegen Kindesmissbrauch und gegen religiöse Verfolgung. „Wir sehen dich an Jesus, ans Kreuz genagelt, und drängende Fragen tun sich auf: Wann wird die Todesstrafe abgeschafft? (...) Wann wird jede Form der Folter und der gewaltsamen Unterdrückung unschuldiger Menschen beseitigt?“, sagte der Papst.

Zuvor hatte das Oberhaupt der Katholiken den traditionellen Kreuzweg im Kolosseum geleitet. Das Holzkreuz trug der 78-Jährige nicht selbst. Er saß in einem weißen Gewand andächtig unter einem Baldachin auf einem roten Sessel. Der Kreuzweg soll das Leiden Jesu von seiner Verurteilung zum Tode bis zur Kreuzigung symbolisch nachzeichnen.

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Weitere Höhepunkte der Kar- und Ostertage im Vatikan sind am Sonntagvormittag die Ostermesse des Papstes auf dem Petersplatz (10.30 Uhr) und um die Mittagszeit der feierliche Segen „Urbi et orbi“.