Weltwirtschaft wächst laut IWF zu langsam

Die Weltwirtschaft wächst nach den Worten der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, weiterhin zu langsam. Zudem seien die finanziellen und geopolitischen Risiken größer geworden, sagte die Französin gestern in Washington.

Das globale Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr ungefähr genauso schnell zulegen wie 2014, als das Plus bei 3,4 Prozent lag. „Die weltweite Erholung geht weiter - aber es ist durchwachsen und ungleichmäßig“, so Lagarde. Vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern gebe es Probleme.

„Wir müssen heute verhindern, dass die neue Mittelmäßigkeit zur neuen Realität wird“, so die IWF-Chefin weiter. Ein solches Umfeld sei auch schlecht für die Finanzstabilität. Lagarde gab einen Ausblick auf die IWF-Frühjahrstagung in der kommenden Woche.