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Unbequemer „Nationaldichter“

Der deutsche Literaturnobelpreisträger Günter Grass ist am Montag im Alter von 87 Jahren in einer Lübecker Klinik an den Folgen einer Infektion gestorben. Grass zählte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern der Gegenwart. Bereits sein 1959 erschienener erster Roman „Die Blechtrommel“ wurde ein Welterfolg. 40 Jahre später erhielt der gebürtige Danziger für sein Gesamtwerk den Nobelpreis. Zeitlebens schaltete sich Grass in gesellschaftspolitische Debatten ein - und sorgte so für zahlreiche Kontroversen, nicht zuletzt auch um seine Person. Erst 2006 hatte er bekanntgegeben, als 17-Jähriger in der SS gedient zu haben.

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