Hunderte Todesopfer

28 Menschen wurden nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer am Sonntag gerettet, zwischen 700 und 950 waren an Bord. Die Suche nach Vermissten werde fortgesetzt, „aber leider wurde (am Montag) kein einziger Überlebender gefunden“, sagte eine Sprecherin des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Italien. Das bisher größte Flüchtlingsunglück im Mittelmeer löste heftige Kritik an der EU aus. Am Montag treffen die EU-Außen- und -Innenminister zu einer Sondersitzung zusammen. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier dämpfte die Erwartungen: „Ganz schnelle Lösungen“ werde es nicht geben.

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