Krise zu lange nicht ernst genommen?

Nach den erschütternden Flüchtlingsunglücken im Mittelmeer der vergangenen Tage ringen Europas Politiker um eine Lösung. Das Land, das derzeit als Ausgangshafen zahlreicher Schlepperboote mit oft Hunderten Migranten an Bord im Fokus steht, ist Libyen. Im dortigen politischen Chaos fehlt es jedoch an einer Regierung, die willens oder in der Lage ist, den Schleppern das Handwerk zu legen und mit den EU-Staaten zu kooperieren. Und immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass der Ausgangspunkt für die humanitäre Katastrophe bereits einige Jahre zurückliegt und möglicherweise zu lange nicht ernst genug genommen wurde.

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