Osram spaltet Geschäft mit Glühbirnen ab

Der Leuchtmittelhersteller Osram will das Geschäft mit Privatkunden abspalten. Die schwächelnden Bereiche Glühbirnen und LED-Lampen für die Allgemeinbeleuchtung sollen dafür in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert werden, teilte die frühere Siemens-Tochter gestern mit.

So soll die Grundlage für eine Weiterentwicklung dieses Geschäfts, auch unter Einbeziehung von Partnern, geschaffen werden. Rund zwei Milliarden Euro von einem Gesamtumsatz von gut fünf Milliarden Euro würden in die abgespaltete Gesellschaft wandern.

Als Kern will Osram das lukrativere Geschäft mit Speziallampen - vor allem für Autos - und mit den zentralen Komponenten für Leuchtdioden (LED) sowie großen Leuchten behalten. Der große Rivale Philips beschreitet derzeit einen ähnlichen Weg und spaltet sein Lichtgeschäft auf. Bei den Münchnern wären von dem Schritt gut ein Drittel der 34.000 Beschäftigten betroffen.