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Zizek und die trügerische Freiheit

Wir leben in einem Zeitalter trügerischer Freiheiten. Auf diese Botschaft ließe sich der erste Tag der Zizek-Festspiele in Wien eindampfen. Wie immer legte der als „Superstar“ des Denkens gehandelte slowenische Theoretiker Slavoj Zizek derart viele paradoxe Interventionen aus, dass man am Ende nicht sicher sein konnte: Regt er das Publikum auf - oder sich selbst am allermeisten? Am Vorabend seines überbuchten Auftritts im Burgtheater gab er am Wiener IWM eine Art Zizek-unplugged-Gig. Dabei bekam wieder die Frankfurter Schule ihr Fett ab. Aber: Nach vielen „Call me an idiot“-Interventionen wurde es handfest und politisch.

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