KZ-Überlebender hielt bewegende Rede

In einem Staatsakt hat die Bundesregierung am Freitag des Weltkriegsendes vor 70 Jahren gedacht. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) betonte, der 8. Mai 1945 sei Ende und Anfang zugleich gewesen. Wie auch Faymann stellte sich Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) die Frage, wieso es so lange gedauert hatte, den 8. Mai als „Tag der Freude“ zu begreifen. Eine bewegende Rede hielt Marko Feingold, Holocaust-Überlebender und Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Salzburg. Er gab einen beeindruckenden Einblick in seine persönliche Situation nach der Befreiung: „Wir waren nicht mehr Nummern oder Juden, sondern wir waren wieder Menschen geworden.“

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