FIFA-Skandal: Barclays Bank startet interne Untersuchung

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Die britische Großbank Barclays hat im Zuge des Korruptionsskandals beim Fußballweltverband (FIFA) eine interne Untersuchung eingeleitet. Die Bank prüft, ob über ihre Konten verdächtige Transaktionen durchgeführt wurden.

Der New Yorker Staatsanwalt Kelly T. Currie hatte zu Wochenmitte erklärt, dass im Rahmen der von US-Behörden durchgeführten Ermittlungen gegen hochrangige Fußballfunktionäre auch untersucht werde, ob namhaften Großbanken wie JPMorgan, Citigroup und Barclays bewusst gewesen sei, dass sie beim Waschen von Schmiergeld geholfen hätten. Die US-Behörden werfen insgesamt 14 Personen Korruption in einem Umfang von mehr als 150 Millionen US-Dollar (136,74 Mio. Euro) vor.

Blatter sieht sich nicht in Gefahr

Der frisch wiedergewählte FIFA-Präsident Joseph Blatter sieht sich unterdessen nicht in Gefahr. „Verhaften, wofür?“, so Blatter am Samstag auf eine dementsprechende Frage.

Es handle sich um Einzeltäter, er sei nicht involviert gewesen. Blatter ging gleichzeitig in den Angriff über und attackierte indirekt den Präsidenten des Europäischen Fußballverbandes (UEFA), Michel Platini, und die USA. Die USA hätten die WM 2022 nicht bekommen und seien deswegen sauer, so Blatter.

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