US-Flughäfen fallen bei Sicherheitstest durch

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Die Sicherheitschecks an den schwer bewachten Flughäfen in den USA sind einem TV-Bericht zufolge weitgehend nutzlos. Die Kontrolleure, die Passagiere und Handgepäck durchsuchen, haben in Tests an einem Dutzend Airports nur in drei von 70 Fällen nachgemachten Sprengstoff und Waffen aus dem Verkehr gezogen, berichtete der Fernsehsender ABC unter Verweis auf Beamte des Ministeriums für Heimatschutz.

In einem Fall sei ein Alarm ausgelöst und die Testperson abgetastet worden. Die Sprengstoffattrappe, die sich der Flugpassagier auf den Rücken geklebt hatte, sei den Beamten aber entgangen.

Kontrolleure müssen zur Nachschulung

US-Heimatschutzminister Jeh Johnson, der für die Flughafensicherheitsbehörde TSA zuständig ist, kündigte Konsequenzen an, um die Schwachstellen zu beseitigen. Alle Kontrolleure und ihre Vorgesetzten müssen zu einer Nachschulung.

Die für die Sicherheitschecks verwendeten Geräte werden auf den Prüfstand gestellt. Gleichzeitig sollen die Kontrollstandards an den Airports künftig verstärkt durch geheime Überprüfungen sichergestellt werden.