Viktor Frankls Holocaust-Memoiren als Film geplant

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Die Holocaust-Memoiren des österreichischen Psychiaters Viktor Frankl (1905-1997), Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse, sollen verfilmt werden.

Wie das Kinoportal Deadline.com berichtet, haben sich die Firma Fuego Films und die Journalistin Giselle Fernandez die Drehrechte an dem Buch "... trotzdem Ja zum Leben sagen" gesichert. Drehbuchautor Adam Gibgot soll das Skript liefern.

In den 1930er Jahren leitete Frankl in Wien Beratungsstellen zur Verhütung von Schülersuiziden. 1942 wurde er von den Nazis deportiert und drei Jahre lang in verschiedenen Konzentrationslagern gefangen gehalten. Fast seine gesamte Familie kam im KZ ums Leben.

1946 wurde "... trotzdem Ja zum Leben sagen" veröffentlicht. Frankl lehrte an Hochschulen in den USA und in Wien, seine 32 Bücher wurden in 26 Sprachen übersetzt.